Unsere Lavendelfarm
 "Le Château Du Bois"

Leidenschaft und Fachwissen

Unsere Familienfarm, ein geschützter Ort auf 330 Hektar.

Le Musée de la Lavande - Coustellet - Le Château du Bois

Die Familienfarm befindet sich in Lagarde d’Apt im Departement Vaucluse, einem kleinen Dorf mit rund 30 Seelen, das in 1100 m Höhe auf der Hochebene des Albion liegt, zwischen dem majestätischen Luberongebirge und dem eindrucksvollen Riesen der Provence, dem Mont Ventoux.Das Landhaus„Le Château du Bois“ wurde 1820 gebaut. Die Herkunft seines Namens ist unsicher, es gibt jedoch zwei plausible Theorien. Die erste besagt, dass es in einer waldreichen Umgebung gebaut werden musste, die zweite behauptet, dass der Name sich auf das Baumaterial selbst beziehe.

Aus „Le Château de bois“ sei „Le Château du Bois“ geworden. In den Grundbuchdokumenten kommen diese beiden Schreibweise darüber hinaus im Laufe der Jahre vor. Damals wurden zahlreiche Schlösser errichtet, um die enormen Flächen an Grund und Wäldern der Hochebene zu kontrollieren. Im Juli und August hielt man sich dort gerne auf, da es kühler war als im Tal. Unsere Familie hat sich 1890 auf der Hochebene von Albion angesiedelt.


Le Musée de la Lavande - Coustellet - Récolte lavande pureDer Lavendel wurde in den sogenannten „Baïassières“ geerntet, der Ort, an dem der Lavendel wuchs, welcher im Dialekt der Provence „Baïasses“ genannt wurde. Um den Ertrag zu erhöhen, reinigten die Bauern den Boden, indem sie ihn ausdünnten und das Unkraut entfernten, so dass die Pflanzen sich besser entwickeln konnten. Die Lavendelfelder gediehen so viel besser und der Ertrag des Lavendelverkaufs stieg enorm, ein echter Segen für diese Gegend mit ihren unfruchtbaren Böden Man nannte den Lavendel auch das „Blaue Gold“, da dieser gutes Geld einbrachte.


Der wildwachsende Lavendel wurde von den Ortsansässigen, oft Frauen, Kinder und Hirten, mithilfe einer Sichel geschnitten, später jedoch, als die Schneidehöfe sich entwickelten, wurden oft Saisonarbeiter aus Italien oder Spanien angestellt.

Am Anfang gab es die Wanderdestillation, die immer in der Nähe einer Wasserstelle statt fand, anschließend bekam allerdings jede Farm einen eigenen Destillateur.

Die Technik entwickelte sich weiter, der Anbau, die Destillation und der Vertrieb von Lavendel wurden in den 30er Jahren professionalisiert: die Lavendelkultivierung war geboren.

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