DAS LAVENDELMUSEUM

Ein Erbe, ein Abenteuer im Werden

Die Sammlungen


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Die Destillierapparate

Die Sammlung von Destillierapparaten wurde in über 20 Jahren von Georges Lincelé zusammengetragen. Er betrieb seine Nachforschungen im Produktionsgebiet des Echten Lavendels (in den Departements Vaucluse, Alpes de Haute-Provence, Hautes-Alpes und Drôme). Entdecken Sie die große Sammlung von Destillierapparaten aus rotem Kupfer aus dem 16. Jahrhundert sowie die 3 Destilliertechniken.

Entdecken Sie die raffinierten und ungewöhnlichen Objekte, die zum Alltag der Lavendelanbauer gehörten.

Besichtigung mit Audioführer

Dies war das erste Destillierverfahren. Die ältesten Brennblasen des Museums stammen aus der Region Lambruisse, aus den Jahren 1626 und 1670 (04). In der Ausstellung befinden sich ebenfalls Kippbrennblasen, wie die kommunale Brennblase aus Allons (04). Bei allen Brennblasen handelt es sich um handgemachte Einzelstücke aus Kupfer. Damals gingen die Frauen und Kinder in die Berge, um den Lavendel zu schneiden. Es gab noch keine Lavendelkultivierung, diese begann erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Destillation war die Aufgabe der Männer.

Wasserbadkessel

Hierbei handelt es sich um eine wichtige Entwicklung aus den 1920er Jahren. Dank eines Druckmessers erfolgt der Destilliervorgang bei konstantem Druck und konstanter Temperatur. Das ätherische Öl gewinnt mit diesem Destillierverfahren an Qualität und der Destillateur an Zeit (von 2 Stunden auf bis weniger als eine Stunde). Diese Brennblasen werden von zwei großen Herstellern serienmäßig angefertigt: Prince de Marseille und Eysseric de Nyons. Die kleine Brennblase im Museum stammt aus dem Jahr 1941 und hat eine Kapazität für 80 kg Rispen, die große fasst 250 kg Rispen. Einige Kessel dieser Art sind heute noch in Betrieb, ihr Produktionsvolumen ist jedoch gering. Sorgfältige Restaurierung

Dampfkessel

Diese dampfbetriebenen Destillierapparate sind mit Druckmessern und vor allem mit einem Heizkessel ausgestattet, der mit Stroh (Rückführung von destilliertem Lavendel), Holz und Kohle betrieben wurde. Mit diesem Heizkessel ist es möglich, mehrere mit Rispen abgefüllte Gefäße abwechselnd zu destillieren. Der älteste der Kessel wurde zu Beginn des Jahrhunderts in St. André les Alpes (04) gebaut, entworfen von einem Gebirgsbewohner, der beim Werk in Chappée au Mans (78) eine Spezialanfertigung in Auftrag gegeben hatte. Der zweite Destillierkessel ist ein fahrbarer Kessel des Herstellers Girod-Cellier in Aix-les-Bains aus dem Jahr 1925.

Parfümflakons

Die Flakonsammlung, mit den ältesten Ausstellungsstücken aus dem 16. Jahrhundert, zeigt, dass die farbigen Gläser sehr früh verwendet wurden, um die ätherischen Öle vor dem Licht und damit vor dem Oxidationsprozess zu schützen. Echte ätherische Öle haben wie alle Qualitätsprodukte ihren Preis. Wenn sie zu preisgünstig angeboten werden, handelt es sich oft um Verfälschungen.

Parfümetiketten

Bei der Etikettensammlung wird Ihnen auffallen, dass die meisten Adressen sich in Grasse, in der Region Alpes-Maritimes befinden. Dank der Kenntnis, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, der Tatkraft, des Reichtums an lokalen Ressourcen und Grundstofffen, wie Rose, Jasmin, Toberose und Lavendel, hat sich die Parfümindustrie in diesem Gebiet gegen alle anderen durchgesetzt. Grasse hat sich somit zur Welthauptstadt des Parfüms entwickelt.Auf den Etiketten lesen Sie Bezeichnungen wie „Lavande des Alpes“ („Alpenlavendel“) oder die Namen anderer Orte, die für die Lavendelproduktion bekannt sind. Die Herkunft der Rispen ist in der Tat sehr wichtig, da diese die olfaktorische Qualität des Lavendels bestimmt. In früheren Zeiten war Qualität begehrt und suchte man nicht nur nach dem Günstigsten. Zum Glück besinnen sich viele Menschen heutzutage wieder auf alte Werte.

Ungewöhnliche Objekte

Entdecken Sie die raffinierten und ungewöhnlichen Objekte, die zum Alltag der Lavendelanbauer gehörten.

Fotogalerie

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